Monatsarchiv: Dezember 2008

Rocking Christmas!

Ui, zwei Beiträge an einem Tag? Naja. Muss wohl sein.

Alt aber gut und vor allem zur Jahreszeit passend: Das passiert, wenn jemand, der anscheinend sehr viel Freizeit hat, die Musik des großartigen Trans-Siberian Orchestra mit einer Weihnachtsbeleuchtung verknüpft. Enjoy!

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Metal Christmas!

cd3Ein bisschen ausgebrannt und geschlaucht sitz ich vor dem PC und warte auf die fertige Ausgabe zum Korrigieren und Freigeben. Ich freue mich auf meinen morgen startenden Urlaub bis 7. Jänner 2009 – und auf das Amazon-Paket, das daheim auf mich wartet: Mit einem Geschenk von mir an mich. Und wer immer schon mal hören wollte, wie Alice Cooper „Santa Claus is Coming to Town“ trällert, Ronnie James Dio „God Rest Ye Merry Gentlemen“ zum Besten gibt oder wie sich die Speed Metal-Version von „Stille Nacht“ anhört – noch lagert die CD in den Weiten des Internet-Versandhauses.

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No Guns, no Roses

Anmerkungen zu Chinese Democracy

 

Das ist es also, das Album, auf das die Guns N’ Roses-Welt zwölf, ich persönlich acht Jahre lang gewartet habe. Und irgendwie war mir schon zu Beginn meines GNR-Fiebers klar, was ich von dem neuen Album einmal halten werde: Ich würde zwar versöhnlich in der Kritik sein, doch viel ist wirklich nicht zu erwarten von dem Album, das „noch heuer“, äh, Moment, „nächs. . .“, „übern. . .“, „irgendwann einmal sicher“ erscheinen wird. Klar waren damals aber noch einige weitere Dinge: Chinese Democracy  war das wahrscheinlich bekannteste unveröffentlichte Album aller Zeiten. Und: Die glorreichen GNR-Zeiten mit den Traumbesetzungen AXL-SLASH-DUFF und im Anhang STEVEN-IZZY, beziehungsweise GILBY-MATT sind vorbei. An die rohe Kraft der Alben „Appetite for Destruction“ sowie „Use Your Illusion I“ und II würde Axl alleine, obwohl begnadeter Songwriter und virtuoser Sänger, ganz sicher nie mehr herankommen.

 

Die frühen Guns N’ Roses waren eine, dem Rock-Zeitalter der 80er entsprechende, Bande zugedröhnter, aggressiver Rabauken, die die Musikwelt veränderten und mit „Appetite for Destruction“ ein Meisterwerk an ausgezeichnetem Hardrock ablieferten. Revolutionäre Riffs, Axls kratziger Gesang und Slashs virtuose Gitarrensoli lassen den Fan auch nach hunderten Durchläufen im CD-Player weder ruhig sitzen noch stehen wenn „My Michelle“ oder „Mr. Brownstone“ dahinfetzen. Von den mittlerweile zu Aushängeschildern für das gesamte Genre gewordenen „Welcome to the Jungle“, „Paradise City“ oder „Sweet Child o’ Mine“ ganz zu schweigen.  Als Draufgabe kam Anfang der 90er das Doppelalbum Use Your Illusion – gekennzeichnet von ausgefeilten Balladen, die ganz besonders das Zusammenspiel AXL-SLASH zum Vorschein bringen. Allein waren sie nichts weiter als ausgezeichnete Musiker, gemeinsam schrieben sie Geschichte. Keiner von beiden hätte Meisterwerke wie „November Rain“ oder „Estranged“ so zu Papier und auf die Bühne gebracht. Unvergessen und Gott sei Dank längst auf DVD verewigt sind die Use Your Illusion-Konzerte, die von der musikalischen Darbietung her an absolute Perfektion grenzten.

 

Und dann zerbrach die Band schön langsam. Nach dem mittelmäßigen „Spaghetti Incident“ trennten sich die Wege der Mitglieder. Axl sicherte sich den Namen Guns N’ Roses. Und während er an „Chinese Democracy“ „bastelte“ veröffentlichte Slash mit Slash’s Snakepit und Velvet Revolver immerhin vier sehr gute, fetzige und feinschmeckertaugliche Hardrock-Alben – diverse Soloprojekte und Auftritte mit weiteren Rockstars nicht mit einberechnet. Axl tourte währenddessen mit wechselnder „Guns N’ Roses“-Besetzung, tauschte zum Beispiel Slash gegen Buckethead ein: Slashs für die Rock-Welt durchaus revolutionäre Hautfarbe gegen eine Plastikmaske und den längst zum Kultobjekt avancierten Zylinder gegen einen Fastfood-Kübel. Wohl wenige werden Buckethead auch nur eine Träne nachgeweint haben, als er 2004 die Band verließ.

 

Ich möchte eigentlich gar nicht so viele Worte über Chinese Democracy verlieren. Ich wusste, wie gesagt, schon vor acht Jahren, dass ich versöhnliche Worte für das Album finden würde. Es bietet gut hörbaren Hardrock, aber, wie zu erwarten: Viel Axl, keine Guns und schon gar keine Roses. „Appetite for Destruction“ verkauft sich heute weltweit übrigens noch 10.000 Mal pro Woche. „Chinese Democracy“ ist hingegen kein Werk für die Ewigkeit. Und bis das Album die 10.000 Stück-Marke unterschreitet, wird es bestimmt keine 21 Jahre dauern.

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